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23. März 2022 Zur Übersicht

Weltwassertag oder: wenn die gesamte Natur welkt

Gestern, am 22. März, kurz nach dem Äquinoktium - also der Tag-und-Nacht-Gleiche - war der jährliche Weltwassertag. Ohne Wasser, eigentlich ohne Trinkwasser wächst nichts, gar nichts! Auch wir Menschen, die wir aus über 90% aus Wasser bestehen, würden innert einer Woche „welken“. Da kann es nicht verkehrt sein, sich generell über Wasser seine Gedanken zu machen, meint der Abgeordnete Josef Unterholzner.

Wir in Südtirol, mitten im Gebirge gelegen haben zum Wasser fast ein Verhältnis wie die Eskimos. Wir haben uns in unserer Geschichte nie Gedanken zum Wasser oder gar zur Wasserknappheit machen müssen. Wir haben Wasser in Über-Fluss.

Die Wasserversorgung in Südtirol funktioniert einwandfrei. Das muss auch einmal gesagt werden. Wenn es auch, bedingt durch Schönwetterperioden, zu einer Wasserknappheit in verschiedenen Orten kommen kann, so gibt es aber auch Lösungen dafür, wie etwa Staubecken. Die meisten von ihnen kann man gar nicht sehen, weil sie unterirdisch angelegt sind.

Wie sieht es aber weltweit aus? In vielen Gegenden der Erde herrscht für Milliarden von Menschen eine extreme Wassernot. Wo und wie müssen wir also mit Wasser sparen und sinnvoll umgehen, damit wir nicht morgen in einen Weltkrieg um Wasser gespült werden?

Josef Unterholzner ist davon überzeugt, dass Wasser, so wie auch Sonne und Luft allen Lebewesen dieser unserer Erde gehören. Grund und Boden, also die Erde zum Anbau von Pflanzen und zum Weiden der Tiere, also unserer Nahrungsmittel, ist bereits in Eigentum aufgeteilt und in Staaten zusammengefasst.

Der Abgeordnete warnt eindringlich davor, Wasser zu privatisieren. In einigen Staaten wie in den USA ist diese Tendenz bereits zu weit fortgeschritten. Große Weltfirmen kaufen eine Quelle nach der anderen. Seien wir also auf der Hut, wenn die Privatisierung von Wasser in Aussicht gestellt oder gar als große Lösung angeboten wird. Josef Unterholzner ist davon überzeugt, dass solcherlei Ambitionen Teufelswerk sind.

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