Enzian Südtirol

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Presse

26. Oktober 2020 Zur Übersicht

COVID19 und die Welt geht wieder Richtung Stillstand!

Keine Krankheit oder Virus hat in letzter Zeit die Welt so erschüttert und in Panik versetzt wie seit März dieses Jahres der Virus COVID19.

„Blickt man auf die Menschheitsgeschichte zurück, sieht man immer wieder, dass Krankheiten das Leben bedrohten und dadurch gefährden, so der Abgeordnete Josef Unterholzner

Viren und Bakterien hat es immer geben und wird es auch in Zukunft immer geben. Der gesunde Körper hat einen Weg gefunden das sog. Immunsystem, um die Eindringlinge zu bekämpfen.

„Seit März 2020 hört und liest man fast ausschließlich, dass die Menschen an oder in Verbindung mit dem Corona Virus verstorben sind. Es ist erstaunlich, dass es laut den Medien, der Politik und der Sanität anscheinend keine anderen tödlichen Krankheiten mehr gibt. Eine ASTAT-Statistik und viele weitere Statistiken sprechen eine andere Sprache“, so der Abgeordnete Josef Unterholzner der Fraktion ENZIAN.

 

Quelle: ASTAT-Statistik

In Südtirol verstorbene Personen nach Todesursachengruppe (a) – Jänner-Juni 2020
TODESURSACHEN
Bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten 54
Neubildungen (Tumore) 663
Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe sowie bestimmte Störungen des Immunsystems 12
Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 42
Psychische Krankheiten und Verhaltensstörungen 140
Krankheiten des Nervensystems, des Auges und des Ohres 115
Krankheiten des Kreislaufsystems 918
Krankheiten des Atmungssystems 249
Krankheiten des Verdauungssystems 78
Sonstige Krankheiten 28
Krankheiten des Urogenitalsystems 56
Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die andernorts nicht klassifiziert sind 40
Verletzungen und Vergiftungen und äußere Ursachen von Morbidität und Mortalität 110
COVID-19 302
INSGESAMT 2.807
(a) Anwesende Bevölkerung, Klassifizierung der Todesursachen nach ICD-X

 

Die Krise – Corona

Seit Beginn der Krise haben Mediziner und Virologen (wie z.B. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi (Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie), Prof. Dr. Stefan Hockertz (Toxikologie und Immunologie); Prof. Dr. Dr. Christian Schubert an der UNI- Innsbruck und viele mehr versucht der Politik und weiteren entscheidungsträchtigen Organen mitzuteilen, dass der eingeschlagene Weg die Pandemie zu bewältigen nicht unbedingt der richtige Weg ist. Wie heißt es so schön „Die Kollateralschäden dürfen nicht größer sein als die Schäden einer Krankheit“. Die Politik hätte sich alle Meinungen (die der Befürworter sowie auch die der Kritiker) anhören sollen, um gemeinsam einen Weg aus der kritischen Situation zu finden, denn nur gemeinsam ist man Stark.

Auch die WHO gibt mittlerweile offen zu, dass der Lockdown im Frühjahr überzogen war und die Prognosen wie geplant nicht eingetroffen sind.

 

Der Lockdown

Der Lockdown hat nicht nur zu einem wirtschaftlichen Desaster geführt und viele Unternehmen vor große Herausforderungen/Probleme oder auch vor dem Aus gestellt.

Wenn den Menschen das Arbeiten verboten wird, sowie deren Freiheit dermaßen eingeschränkt wird, fördert dies die Krankheiten. Menschen werden depressiv, die Häusliche Gewalt steigt und vieles mehr.

In der Privatwirtschaft hat der Lockdown zu enormen Schwierigkeiten und Problemen geführt, was natürlich auch die Mitarbeiter voll trifft. Schließt ein Unternehmen endgültig seine Tore, ist die Folge Arbeitslosigkeit. Darf ein Betrieb nicht mehr arbeiten, oder das Arbeiten wird dermaßen eingeschränkt und dadurch behindert, kann der Betrieb die Mitarbeiter nicht mehr halten, auch nicht weiterbezahlen. Verzweiflung, Depression und andere psychische Krankheiten sind sehr oft die Folge. Die gesundheitlichen Folgen, zusätzlich zu den wirtschaftlichen Schäden, sind bereits jetzt um ein Vielfaches gravierender und höher als COVID19 und das NACHWEISLICH!!

 

Nur wenige Branchen konnten von der Krise profitieren, am meisten jedoch die Pharmaindustrie, Versandhandel und Lebensmitteleinzelhandel. Nun versprechen die politischen Entscheider zwar einen zweiten großen Lockdown zu vermeiden, die Entscheidungen in den letzten Tagen und Stunden zeigen etwas anderes.

 

„Daher nochmals einen dringenden Appell und Aufruf an ALLE Entscheider: schaut euch doch die Zahlen an, auch die Infizierten OHNE Symptomen, jene mit Symptomen mit leichtem Verlauf und jene mit schwerwiegendem Verlauf. Vergleicht auch die Sterberaten jener, die täglich durch Hunger, Rauchen oder anderen Krankheiten sterben“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete Josef Unterholzner

 

Die Panikmache

Es ist niemandem geholfen, wenn die Bevölkerung laufend in Angst und Panik versetzt wird. Das führt zu wesentlich mehr Problematiken als offen und ehrlich über die Situation zu sprechen und alle Karten auf den Tisch zu legen. „Den Mut zu haben sich alle Meinungen anzuhören und vielleicht einen anderen Weg zu gehen, wie es seit Monaten von Experten gefordert wird“, so der Abgeordnete Josef Unterholzner.

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