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24. November 2020 Zur Übersicht

BEFREIUNGSSCHLAG

Im Vorfeld des südtirolweiten Tests war immer wieder die Rede von einem Befreiungsschlag. Der Test ist ultra-erfolgreich verlaufen. Jetzt muss die Bevölkerung wissen, worin dieser Befreiungsschlag besteht.

  1. Bitte klären Sie uns auf, was sind die Minima und Maxima, auf die wir uns einstellen können und dürfen.

Es ist klar, dass die Beantwortung dieser Frage von den sich in Zukunft entwickelnden Fallzahlen abhängen. Aber wir möchten wissen:

  1. Was passiert ab dem 30. November 2020 z.B. bei einer Fallzahl von weniger als 500 pro Tag, bei weniger als 200, 100, 50 oder 5 pro Tag.

Wie wir immer wieder gesehen haben, hängen die Zahlen in erster Linie von drei Parametern ab:

  1. Wie viele Personen werden getestet?
  2. Welcher Test wird angewandt?
  3. Wer wird getestet?

Insbesondere der dritte Punkt ist genauestens anzuschauen, speziell wenn die Fallzahl in Prozenten ausgedrückt wird. Wenn ich in der Covid-Intensivstation teste, habe ich 100% (Test-Fehlergebnisse einmal nicht betrachtet), Südtirol weit (dieser Test kommt einer Randomisierung nahe) habe ich nicht einmal 1%.

Seit nunmehr neuen Monaten hat die RAI-Tagesschau TÄGLICH ausführlichst über die Fallzahlen in Südtirol berichtet. Gestern, 23. November 2020 also am day after gab es keine Fallzahlen.

  1. „Gibt es keine Neu-Infizierten und/oder Todesfälle mehr?“, fragt sich der Abgeordnete der Fraktion ENZIAN Josef Unterholzner.

Viele Mitbürger haben den Test nicht aus Überzeugung, sondern aus reiner Solidarität gemacht, weil sie unter anderem davon ausgegangen sind, dass nach einem „positiven“ Ausgang des Testes deutliche Lockerungen zu erwarten wären, bzw. der angekündigte Befreiungsschlag kommt.

Unsere Experten widersprechen sich bereits am ersten Tag nach dem Test. Der eine sagt, dass wir öffnen können, weil es sonst einen Aufstand gäbe, der andere warnt weiter und möchte wohl gleich nächste Woche den nächsten Test durchziehen.

  1. „Sollte man nicht vielleicht auch international anerkannte Experten hinzuziehen, aus Medizin (echte Virologen ohne ökonomische Interessen im Hintergrund), Wirtschaft, Psychologie, Theologie, Pädagogik usw.?“, betont der Landtagsabgeordnete Josef Unterholzner.

Die Impfung wird als weltweit als Allheilmittel kolportiert. Zu den bereits vorgeschlagenen Impfungen werden sich sicher noch einige dazugesellen. Das Geschäft ist unvorstellbar riesig. Dabei gibt es auch durchaus ernst zu nehmende Vorschläge zur Prophylaxe und zur Therapie von Covid.

  1. „Ist es nicht denkbar, findigen Medizinern – auch in Südtirol – die Chance zu geben, uns ihre Therapie Ansätze näher zu bringen?“, unterstreicht der ENZIAN Abgeordnete Josef Unterholzner.

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